CO-VID 19 Pandemie in Luxemburg

UPDATE 03. NOVEMBER 2020

  • Das Abendmahl wird bis auf weiteres mit Einzelkelchen gefeiert.
  • Es werden Becher mit Weißwein und Glaskelche mit rotem Traubensaft gereicht.
  • Jeder Abendmahlsgast kann frei wählen und sich ein Stück Brot und einen Kelch in freier Wahl vom gereichten Tablett nehmen.
  • In Zukunft werden wieder die EG-Bücher benutzt.
  • Die EG-Bücher bleiben auf den Bänken offen liegen, damit eventuell auftretende Atemfeuchtigkeit trocknen kann.
  • Es darf hinter den Masken verhalten gesungen werden.
  • 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn wird die Heizung ausgeschaltet, damit die Warmluft nicht mehr steigt.
  • Mindestens ein Kirchenfenster bleibt geöffnet. Bei Bedarf kann auch das zweite Fenster geöffnet werden.

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STAND 24. MÄRZ 2020

Vor dem Hintergrund der sich veränderten Situation kommt das Konsistorium zu folgenden Beschlüssen:

  1.  Die Wiederaufnahme der Gottesdienste findet mit dem Gottesdienst an Pfingsten am 31. Mai 2020 statt und wird in der Tagespresse  und auf der Website der Kirche hiermit bekannt gegeben.
  2. Die Feier des Abendmahls wird bis auf Weiteres ausgesetzt.
  3. Das Sekretariat bleibt für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen. Selbstverständlich werden Telefongespräche in den Öffnungszeiten von 09.15-12.00 Uhr entgegengenommen.
  4. Haus- und Krankenbesuche bei nicht Corona-Infizierten werden auf Wunsch je nach Entscheidung der Patienten und der Leitung des Krankenhauses oder des Pflegeheims durchgeführt. Bei Corona-Infizierten entscheidet der Seelsorger.
  5. Hilfeleistungen, wie zum Beispiel Lebensmitteleinkäufe, Besorgungen in der Apotheke oder andere Hilfestellungen werden vom Pfarrer organisiert.
  6. Beerdigungen finden nur unter freiem Himmel bzw. in einer offenen Leichenhalle statt. Die Anzahl der Besucher legt der Gesetzgeber fest.
  7. Wir bieten im Laufe der Woche ein “geistliches Wort” und die Kurzfassung der Predigt unter „Wort für den Tag“ an, die auf die Situation eingehen und mit einem Gebet enden können.
  8. Bei allen Zusammenkünften gilt es die Desinfektionsmaßnahmen zu beachten, ebenso die Maskenpflicht und den Abstand von mindestens 2 Meter.

Mit diesen Maßnahmen hofft das Konsistorium dem Risiko der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. Die betroffenen Kranken, sowie die Ärzteschaft und die Pflegekräfte schließt das Konsistorium in sein Gebet um Hilfe und Linderung ein.

Wort für den Tag

Chère lectrice, cher lecteur!
Le résumé en français suit la version allemande.

Offenbarung 21,1-7

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2 Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich vom Himmel herabkommen von Gott her, bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Siehe, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott.
4 Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid, kein Geschrei und keine Mühsal wird mehr sein; denn was zuerst war, ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sagt: Schreib, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
6 Und er sagte zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden von der Quelle des Lebenswassers zu trinken geben, umsonst.
7 Wer den Sieg erringt, wird dies alles erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.

Ewigkeitssonntag: grau, trist, traurig!
Wir besuchen den Friedhof, stehen an den Gräbern unserer Lieben.
Wortlos, erfüllt von Trauer und Nachdenklichkeit.

Ich kann nichts. Ich weiß nichts. Ich will nichts.
Nichts, nichts, nichts! Keine Lust, keine Idee, keine Energie.
Ausgewrungen, ausgelutscht, ausgelatscht. Aus, aus, aus.
Alles banal und schal. Alles gesagt, alles schon mal gehabt.

Gute-Laune-Stimmen im Radio – ich schalte aus.
Mal etwas Anderes probieren? „Wort für den Tag“ weiterlesen

Taufe und Konfirmation – Baptême et confirmation

Taufe bezeugt, dass unserem Glauben ein Akt Gottes vorangegangen ist. Unser Glaube ist Antwort auf dieses Handeln Gottes. Er wird daraus genährt. Taufe ist ein Zeichen des Engagements von Gott an uns und nicht von uns an Gott. Gott braucht nicht unsere Taufe um uns zu lieben aber unsere Taufe hilft uns an den uns liebenden Gott zu glauben.

Le baptême témoigne que notre foi est précédée par un acte de Dieu : notre foi n’est qu’une réponse à cet acte de Dieu, et elle en est nourrie. Le baptême, même celui d’adulte, est donc le signe d’un engagement de Dieu envers nous et non celui de notre engagement envers Dieu. Dieu n’a pas besoin de notre baptême pour nous aimer, mais notre baptême nous aide à croire que Dieu nous aime.

Wer darf zum Abendmahl?

Alle getauften Christen sind zum Abendmahl eingeladen unabhängig von ihrer Bildung, ihrer geistigen Fähigkeit oder Konfirmation. Die Kirche hat kein theologisch begründbares Recht, Getauften den Zugang zum Abendmahl zu verwehren.

Unsere Kirche hält an der Taufe als dem einzigen Zugang zum Abendmahl fest. Durch eine spätere Konfirmation bestätigt der Täufling die Zulassung zum Abendmahl. Das Konsistorium beschließt, Eltern und Erziehungsberechtigten anheim zu stellen, in welcher Form und wann ihre Kinder an der gemeindlichen Feier des Abendmahls teilnehmen dürfen.

Das Konsistorium empfiehlt, Kindern und Jugendlichen bei der Teilnahme an der Abendmahlsfeier keinen Wein sondern Traubensaft zu reichen.

Die Reformierten in Luxemburg

Das Großherzogtum Luxemburg mit seiner konstitutionellen Monarchie (Londoner Vertrag 1830) im deutsch-französisch-belgischen Grenzwinkel hat über 520.000 Einwohner, davon über 220.000 Ausländer. Da das Land von der Reformation kaum berührt wurde, ist die Bevölkerung mehrheitlich römisch-katholisch.

1982 hat der Staat eine Konvention mit der Protestantisch-Reformierten Kirche H.B. geschlossen. 1997 folgten die Verträge mit anderen Kirchen und der jüdischen Kultusgemeinde und über den Religionsunterricht mit dem Erzbistum.

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120 Joer protestantesch Kierch am Minett an 25 Joer reforméiert Selbstännegkeet

Im November 2007, zum 120jährigem Jubiläum ihres Bestehens, brachte unsere Kirche eine Festschrift heraus, die noch immer erhältlich ist. Diese ist im Sekretariat der Kirche (25,00 Euro/Exemplar) zu erwerben.

Anlass für diese Festschrift war das 25jährige Jubiläum der Selbständigkeit unserer Kirche, denn am 23. November 1982 trat zwischen dem Staat Luxemburg und unserer Kirche eine Konvention in Kraft, die unserer Kirche die Anerkennung durch den Staat gewährte.

2015 ist eine neue Konvention in Kraft getreten, das Buch (304 Seiten, Hardcover) bleibt jedoch weiterhin eine interessante Lektüre.

Aus dem Inhalt:

Grußwörter

Beiträge
Das Zweite Helvetische Bekenntnis
Zur Entwicklung der Protestantisch-Reformierten Kirche
Chronik seit den 90er Jahren
Die Rechtsstellung der Protestantisch-Reformierten Kirche
Be-gabte Gemeinde
“Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist an des Glaubens Genossen!”
Was ist reformiert?

Lebensbilder reformierter Persönlichkeiten
Huldrych Zwingli
Martin Bucer
Heinrich Bullinger
Jean Calvin
Johannes a Lasco
Theodor Beza
Caspar Olevian
Paul Schneider
Karl Barth

Les réformés au Luxembourg

Le Grand-Duché de Luxembourg (L) avec sa monarchie constitutionnelle (selon le Traité de Londres  en 1830), situé entre la République Française au sud, la République Fédérale d’Allemagne à l’est et le Royaume de Belgique à l’ouest et au nord, a plus de 520.000 habitants parmi lesquels plus de 220.000 travailleurs immigrés. Comme la Réforme n’a guère pris racine sur le territoire, la population est en grande majorité catholique. En 1982 l’Etat signa une convention avec l’Eglise Protestante Réformée du Luxembourg. Les conventions avec les autres Eglises et la Communauté israëlite suivirent en 1997 ainsi que la convention au sujet de l’enseignement religieux avec l’Archevêché.

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